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22.07.2019, 16:07 Uhr
CDU fordert, dass weitere Straßenbahnen bestellt werden
Frankfurt am Main, 22. Juli 2019 - Im vergangenen Jahr hat die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) 45 neue Straßenbahnen der Baureihe "T" des Herstellers Alstom bestellt.
Dies reicht aber nur, um die bisherigen "R"-Wagen und die alten, immer noch fahrenden Hochflurfahrzeuge zu ersetzen. Das Angebot für die Fahrgäste im bestehenden Straßenbahnnetz muss jedoch dringend ausgebaut werden, wofür mehr Fahrzeuge benötigt werden. Neben der notwendigen Angebotsausbreitung für die Linien 11, 17 und 18 gibt es bereits Pläne für neue Strecken wie beispielsweise die Ringstraßenbahn. Der Verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Martin Daum, und der Vorsitzende des Fachausschusses Verkehr der Frankfurter CDU, Frank Nagel, fordern deswegen: "Aufgrund der Nutzung unserer Straßenbahnlinien ist es notwendig, dass über die bisherige Bestellung von 45 Fahrzeugen hinaus weitere Kapazitäten bereitgestellt werden. Von der im Vorhinein vereinbarten Option, auf 53 T-Wagen aufzustocken, muss Gebrauch gemacht wird. Zudem sollte mindestens die Hälfte der Wagen mit einem zusätzlichen Fahrgastmodul ausgeliefert werden. Dadurch wären die Fahrzeuge nicht nur 31, sondern 38 Meter lang und böten deutlich mehr Platz für die Fahrgäste."

Die CDU will außerdem, dass umgehend ein neues Linienkonzept für die Frankfurter Straßenbahnlinien vorgelegt wird. Die Streckenäste der verschiedenen Linien müssen teilweise getauscht werden, damit die Linien über die gesamte Strecke gleichmäßig ausgelastet sind. So sind zum Beispiel die Streckenäste der Linien 16, 17, 18 und 21 sehr unterschiedlich stark beansprucht. "Bei einer Änderung der Linienwege könnten die stärker belasteten Linien in der Hauptverkehrszeit im 5-Minuten-Takt fahren", so Daum und Nagel weiter. Auch die Erweiterung der wichtigen Straßenbahnhaltestelle Hauptbahnhof muss kurzfristig erfolgen. Mittelfristig ist für Daum und Nagel zudem eine Anpassung der wichtigsten Straßenbahnstrecken für den Einsatz von Straßenbahnzügen in Doppeltraktion, d.h. zwei aneinandergekuppelte Wagen, notwendig.Daum und Nagel fordern, "umgehend zu handeln, damit die Fahrgäste nicht wieder mehrere Jahre auf eine Verbesserung warten müssen." Die gesamten Optimierungen im ÖPNV sind in einen sinnvollen Zusammenhang mit den anderen Verkehrsmitteln zu stellen. "Dazu muss Verkehrsdezernent Klaus Oesterling den Lokalen Nahverkehrsplan und den Gesamtverkehrsplan der Stadt schnellstens aktualisieren. Beide sind fast 15 Jahre alt. In dieser Zeit ist die Stadt aber alleine um über 100.000 Einwohner gewachsen - von der gestiegenen Pendlerzahl ganz zu schweigen."

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