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01.10.2019, 14:16 Uhr
Dürbeck: Das erste weltweite Museum für Clubkultur ist möglich
CDU-Fraktion trägt Darlehen an den MOMEM-Verein mit
Frankfurt am Main, 01. Oktober 2019 - Der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Römer, Dr. Thomas Dürbeck, ist der Auffassung, dass mit dem Museum Of Modern Electronic Music (MOMEM) an der Hauptwache das erste weltweite Museum für Clubkultur möglich ist.
„Wir begrüßen, dass der vonseiten des Vereins Friends of MOMEM e.V. unlängst vorgelegte überarbeitete Businessplan die erwarteten Einnahmen und Ausgaben sehr viel nachvollziehbarer aufschlüsselt, was zu wesentlich mehr Transparenz beigetragen hat“, so Dürbeck. Darüber hinaus habe das Kulturdezernat den Businessplan zwischenzeitlich geprüft. „Wir nehmen zur Kenntnis, dass das Kulturamt das Konzept insgesamt als tragfähig einschätzt, um einen Museumsbetrieb ohne dauerhafte und regelmäßige städtische Förderung realisieren zu können. Dies war eines der zentralen Anliegen der CDU, an diesem Grundsatz wird auch nicht gerüttelt“. Im Übrigen entspricht das auch der Beschlusslage in der Koalition. Das MOMEM-Konzept sah von Anfang an vor, dass sich der Betrieb selbst trägt und ohne Zuwendungen der Stadt auskommt. Zu Beginn war nicht einmal von einer Anschubfinanzierung die Rede.

Die CDU-Fraktion sei gleichwohl bereit, dem Verein in der Frage einer Anschubfinanzierung durch ein Darlehen der Stadt entgegenzukommen. Dürbeck erinnerte daran, dass der ehemalige Kulturdezernent Prof. Dr. Felix Semmelroth das Projekt maßgeblich mitangestoßen habe und im Koalitionsvertrag vereinbart worden sei, „die Verwirklichung des MOMEM an der Hauptwache zu unterstützen“. Nach dem von den Initiatoren vorgelegten Businessplan gehe es dabei aber nur um die vorübergehende Zuführung von Liquidität, ein verlorener Zuschuss sei nicht erforderlich. Laut einer Wort-Case-Berechnung im Businessplan der MOMEM-Betreiber würden bereits nach der ersten viermonatigen Phase, in der die renommierte Wechselausstellung Electro aus Paris gezeigt werden soll, alle Kosten für Umbau und Einrichtung des Museums wieder eingespielt und sogar noch ein Überschuss erwirtschaftet. „Es sollte dem Verein also ohne Probleme möglich sein, der Stadt die gewährte Anschubfinanzierung bis Ende des Jahres 2020 zurückzuzahlen. Die CDU-Fraktion erwartet daher die Rückzahlung eines möglichen Darlehens spätestens bis zum 31.12.2020“, so Dürbeck. „Die Auszahlung setzt zudem voraus, dass der Verein Drittmittel in Höhe von 350.000 Euro eingeworben hat“, verdeutlichte der Stadtverordnete. Damit sollen etwa die Lizenzgebühr für die ELECTRO-Ausstellung aus Paris, deren Aufbau, Versicherung, Transport und Rechte bezahlt werden.

Dürbeck gab zu bedenken, dass die Stadt den Betreibern bereits jetzt im Rahmen der zugesicherten Mietfreiheit für die Ausstellungsräume eine erhebliche indirekte Anschubfinanzierung leiste. „Bei Zugrundelegung der durchschnittlichen Miete in dieser Lage ergibt sich eine fünfstellige Miete pro Monat, auf die die Stadt mit der kostenfreien Überlassung vor 11 Monaten verzichtet. Im Gegensatz zum MOMEM müssen viele andere privaten Museen und tolle Initiativen der Frankfurter Kulturlandschaft dieses Geld Monat für Monat aufbringen“, begründete Dürbeck das von der CDU-Fraktion vorgeschlagene Finanzierungsmodell. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an das Dialogmuseum, das in der B-Ebene und gleich in der Nähe des MOMEM Miete zahlen muss.

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