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15.10.2019, 15:04 Uhr
Wiesmann/Nagel: Gut, dass der Frankfurter OB in Sachen IAA eingelenkt hat. Ökonomie und Ökologie gehören zusammen: Zukunftsfähige Wirtschaft braucht Umweltschutz. Wirksamer Umweltschutz braucht Innovation. Innovation entsteht in Unternehmen und macht Wir
Berlin/Frankfurt am Main, 15. Oktober 2019 - Nach seinen öffentlich gemachten Antipathien gegenüber der IAA und der Automobilindustrie hat der Frankfurter OB am gestrigen Montag Vertreter des VDA, der IHK sowie der Messe Frankfurt eingeladen, um sich über die Zukunft der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt (IAA) auszutauschen.
Es wurde die Idee einer innovationsorientierten Mobilitätsmesse vorgestellt, die sich auch zur Stadt hin öffnen soll.

Hierzu die Frankfurter Bundestagsabgeordnete Bettina M. Wiesmann, Mitglied in der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU: "Das vom Frankfurter OB und den Vertretern der Wirtschaft skizzierte Bild einer Mobilitätsmesse stimmt mich nach den irritierenden ursprünglichen Einlassungen des Stadtoberhauptes optimistisch. Die Verknüpfung von Wirtschaft und Umweltgesichtspunkten ist im Kern genau das, was wir für eine zukunfts- und international wettbewerbsfähige Automobilindustrie benötigen. Die Öffnung der Messe zur Stadt kann zudem die zwischen Industrie und Endverbraucher entstandene Kluft überwinden helfen."

Wiesmann, die in Berlin den Norden, Osten und Süden Frankfurts vertritt, hatte zuletzt Kritik am Oberbürgermeister geäußert, der gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der Messe Frankfurt ist. Die Abgeordnete hob hervor, dass der OB durch seine Äußerungen den Messestandort und insbesondere die Ausrichtung der IAA gefährden könnte, von der Frankfurt erheblich profitiert. Frank Nagel, Vorsitzender der Fachausschusses Verkehr der CDU Frankfurt, schloss sich dieser Kritik an.

"Die Ausrichtung der IAA 2021 in Frankfurt ist noch nicht in trockenen Tüchern", betont Nagel, der zudem Vizepräsident der IHK Frankfurt am Main ist. "Dass die IAA zukünftig eine Mobilitätsmesse sein soll, die zusätzlich den ÖPNV, den Radverkehr, innovative Formen der Mobilität und hoffentlich auch die Sicherheit der Fußgänger berücksichtigen wird, ist aus verkehrspolitischer Sicht eine sinnvolle und notwendige Ergänzung zum bisherigen Messekonzept."

"Klar ist weiterhin, dass wir für generationengerechte und umweltschonende Verkehrskonzepte mit Ideologie, Schuldzuweisungen und Verboten nicht gut beraten sind. In ihrer seit 1951 währenden Tradition haben die IAA PKW und die auf ihr vertretenen Unternehmen trotz aller Fehler deutlich gezeigt, zu welcher Innovationsleistung sie fähig sind. Diese Tradition sollten wir in Frankfurt am Main fortsetzen", erklären Wiesmann und Nagel abschließend.

 

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