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06.12.2019, 11:36 Uhr
Daum: Die Universitätslinie hat den größten verkehrlichen Nutzen
CDU-Fraktion begrüßt Machbarkeit der U-Bahn zum Campus Westend
Frankfurt am Main, 06. Dezember 2019 - Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Römer, Martin Daum, begrüßt die Ergebnisse der Variantenuntersuchung für die Schließung der Lücke zwischen den heutigen U-Bahn-Stationen an der Bockenheimer Warte und Ginnheim.
„Gut dass die Variantenuntersuchung vorliegt und endlich Bewegung in das Projekt kommt. Der Lückenschluss ist das wichtigste innerstädtische ÖPNV-Projekt in und für Frankfurt“, verweist der Stadtverordnete auf die zahlreichen Vorteile, etwa die schnelle Anbindung der nördlichen Stadtteile über den Hauptbahnhof in die Innenstadt, die Erschließung neuer Fahrgastpotentiale und vor allem die Entlastung der bestehenden U-Bahnstrecke auf der Eschersheimer Landstraße.

Das für die CDU wichtigste Ergebnis der Variantenuntersuchung ist die baulich-technische Machbarkeit einer zentralen Erschließung des Campus Westend der Goethe-Universität. „Wir haben die Universitätslinie auch deshalb vorgeschlagen, weil die Kapazitäten der peripher zum Campus gelegenen U-Bahn-Station Holzhausenstraße schon heute nicht ausreichen, denn für dieses Fahrgastaufkommen sind die schmalen Bahnsteige nicht gebaut“. Die schlechte Anbindung führe zu erheblichem Zeitverlust bei vielen Studierenden, und zwar Tag für Tag. „Auch deswegen hätte die Universitätslinie den größten verkehrlichen Nutzen“, ist sich Daum sicher. Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) und die Präsidentin der Goethe-Universität hätten sich ebenfalls für dieses Schienenprojekt ausgesprochen.

Für Daum sind die nächsten Schritte klar: „Das Verkehrsdezernat muss schnell eine Vorzugsvariante ermitteln und sie der Stadtverordnetenversammlung vorschlagen. Die dazu notwendigen weiteren vertiefenden Untersuchungen einschließlich der Nutzen-Kosten-Berechnung sind unverzüglich zu beginnen. Dabei sollten die aus der zentralen Anbindung des Campus Westend sich ergebenden Vorteile und Fahrgastpotentiale sorgfältig ermittelt werden“.

Schnelle Ergebnisse und zügige Entscheidungen seien auch notwendig, um Planungssicherheit für die städtische Sportanlage an der Wilhelm-Epstein-Straße und die benachbarte Sportanlage von Makkabi zu bekommen, so Daum weiter. „Für den Fall eines Tunnels unterhalb des Grüneburgparks müssen etwaige Beeinträchtigungen der Bäume und Pflanzen des Parks durch den Bau und Betrieb der Strecke genau ermittelt werden. Der Grüneburgpark darf durch die Streckenführung keinen Schaden nehmen“.

Daum hält die Fortschritte bei diesem wichtigen Projekt für sehr gut. „Zwingend notwendig ist aber weiterhin auch die schnelle Vorlage eines neuen Gesamtverkehrsplans, um die einzelnen Projekte und Ideen für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in Frankfurt auf einander abzustimmen zu können und so zu einem Frankfurt bestmöglichen Ergebnis zu kommen“.
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