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15.02.2020, 11:05 Uhr
Kößler: Das Feldbahnmuseum bleibt an Ort und Stelle!
CDU-Fraktion begrüßt Einigung zum Erhalt der Museumsbahn am Rebstockgelände
Frankfurt am Main, 15. Februar 2020 - Im Zusammenhang mit der geplanten Wohnbebauung „Am Römerhof“ begrüßt die CDU-Fraktion, dass nach einer Einigung in der Koalition jetzt das Frankfurter Feldbahmuseum durch einen Stadtverordnetenbeschluss gesichert werden kann.
„Das beliebte Museum wird auch in Zukunft an seinem Standort bleiben können“, sagt der Fraktionsvorsitzende und planungspolitische Sprecher, Dr. Nils Kößler.

Nördlich der Straße Am Römerhof mit den gewerblichen Nutzungen soll ein Stadtquartier nach gründerzeitlichem Vorbild mit über 2.000 Wohnungen und einzelnen Gewerbebauten entstehen, in direkter Nachbarschaft zur Museumsbahn. „Das ist eine gute Entwicklung, aber das neue Quartier darf das Feldbahnmuseum nicht beeinträchtigen. Es muss sichergestellt werden, dass es später nicht zu Konflikten kommt“, so Kößler. Der Planungspolitiker sei deshalb erfreut, dass sich die Koalition jetzt endlich auf den von der CDU-Fraktion vorgelegten Antrag verständigt habe, mit dem ausgeschlossen werden soll, dass die Bebauung zu Einschränkungen für das Frankfurter Feldbahnmuseum führt. „Gleichzeitig sind Störungen für die zukünftige Wohnbebauung zu vermeiden. Ich bin sicher, dass sich das durch eine sinnvolle Anordnung erreichen lässt“. 

„Das Frankfurter Feldbahnmuseum ist von besonderem industriegeschichtlichem Wert, weil es ein längst vergangenes schienengebundenes Transportsystem in seiner Vielfalt und Funktion zeigt. Das ist in unserer Region einmalig und besonders schützenswert. Gleichzeitig ist es ein beliebtes Ausflugsziel, vor allem für Familien“, so der Fraktionsvorsitzende.

Seit 1985 gibt es das Frankfurter Feldbahnmuseum mit jährlich über 12.000 Besuchern. Dabei handelt es sich um ein Museum, das mit 85 Dampf-, Benzin-, Diesel- und Elektroloks und über 200 Wagons eine der größten Sammlungen  funktionsfähiger Schmalspurfahrzeuge unterhält und Fahrten für die Öffentlichkeit anbietet. „Seit seiner Gründung wird das Museum von sehr engagierten, ehrenamtlich tätigen Freunden der Feldbahn betrieben, ohne dass öffentliche Mittel in größerem Umfang eingefordert werden. Die gut 150 Vereinsmitglieder finanzieren notwendige Arbeiten selbst und verbringen viel freie Zeit im Museum. Das Verkehrsmuseum ist etabliert, in der Bevölkerung beliebt und soll deshalb nicht eingeschränkt werden“, so Kößler.

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