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06.04.2020, 16:12 Uhr
Fischer: Das Durcheinander beim Unterricht zu Hause muss nach den Ferien ein Ende haben
CDU-Fraktion fordert schnellere Umsetzung des Schulportals Hessen
Frankfurt am Main, 06. April 2020 - Die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Römer, Sabine Fischer, hält es für dringend geboten, die Osterferien dazu zu nutzen, für die Frankfurter Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte eine einheitliche Lösung für den digitalen Heimunterricht vorzubereiten.
„Momentan arbeitet fast jede Schulklasse mit einem anderen System oder behilft sich mit einfacher Email- oder WhatsApp-Kommunikation. Dieses Durcheinander muss nach den Ferien ein Ende haben, sollten die Schulschließungen weiter andauern“.

Die beste Lösung erwartet Fischer zwar mittelfristig  auf Landesebene: „Das Schulportal Hessen, das seit  September 2018 schrittweise aufgebaut wird, braucht jetzt eine Sturzgeburt. Die Speicher- und Serverkapazitäten müssen schnell erweitert werden, damit bald alle Schulen mit dem System arbeiten können“.

Bis es soweit ist, hält es Fischer aber für wichtig, dass das Frankfurter Stadtschulamt diejenigen Schulen dabei flexibel unterstützt, die aktuell wenigstens eine schulweite und einheitliche Mail-, Software- oder Cloud-Lösung anbieten wollen. Dabei sollten verfügbare, datenschutzkonforme Microsoft-Office-Lösungen oder das Erfolgsmodell an der Frankfurter Helmholtzschule in die Prüfung solcher Maßnahmen einbezogen werden. „Das Gymnasium im Ostend hat schon vor Jahren ein schuleigenes, kompaktes Mailsystem aufgebaut, das in der jetzigen Krisensituation problemlos funktioniert. Im virtuellen Klassenzimmer werden Aufgaben gestellt und Erledigungslisten geführt. In Chatrooms können live Unterrichtsgespräche geführt werden. Das geht alles über ein Smartphone, ohne die Eltern zu Hause mit technischer Hilfestellung einbeziehen zu müssen“.

„Für die Grundschulen brauchen wir allerdings eigene, praktikable Ideen, wie Unterrichtsmaterial effektiv zur Verfügung gestellt werden kann. Denn die kleinen Schülerinnen und Schüler haben meist noch keine Mailadresse und brauchen noch sehr viel Anleitung im Umgang mit Kommunikationssoftware. Denkbar ist es, an jeder Grundschule einen Druckservice und feste telefonische Lehrersprechstunden für den persönlichen Kontakt anzubieten“, so Fischer.

Das Frankfurter Stadtschulamt sollte nach Ansicht der CDU-Bildungspolitikerin außerdem versuchen, in den nächsten zwei Wochen günstige, gebrauchte Laptops für die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen zu erwerben, die zu Hause außer einem Handy keine digitalen Endgeräte wie Tablets oder größere Computer haben. „Nicht alle Unterrichtsmaterialien können mit einem Smartphone gelesen oder bearbeitet werden. Jede Schülerin und jeder Schüler muss aber Zugang zum digitalen Klassenzimmer haben“, so Fischer.
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