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08.04.2020, 17:54 Uhr
Meister: Die Cassella-Brücke muss kein Meisterwerk der Baukunst werden
CDU-Fraktion drängt weiter auf einen zügigen Neubau der Fechenheimer Nord-Süd-Verbindung
Frankfurt am Main, 08. April 2020 - Die CDU-Stadtverordnete für Fechenheim, Sybill Meister, hält an einem früheren Beginn des Neubaus der Cassellabrücke fest.
„Die neue Cassellabrücke muss kein Meisterwerk der Baukunst werden. Die Menschen brauchen eine schlichte Fußgänger- und Radfahrerbrücke, die über ein Werksgelände führt. Wenn ein Gestaltungswettbewerb zu einer jahrelangen Verzögerung führt, halte ich einen Wettbewerb in der Abwägung für verzichtbar“, sagt Meister zu den heutigen Medienberichten, wonach das Amt für Straßenbau und Erschließung plant, für die Brücke einen Architektenwettbewerb durchzuführen.

Ein Neubau nach dem bis 2022 vorgesehenen Abriss rücke damit in weite Ferne und könne erst 2024 begonnen werden. „Das hat die Stadtverordnetenversammlung im Januar klar und anders beschlossen: Der Auftrag lautet, möglichst früher als im aktuellen Brückenbauprogramm angedacht mit dem Neubau zu beginnen und nicht nach Gründen zu suchen, das Vorhaben zu verzögern“, so Meister, die auch die anderen Argumente des Amtes für Straßenbau und Erschließung nicht für stichhaltig hält: „Verkehrsbeeinträchtigungen für die Hanauer Landstraße und Absprachen mit der Firma Allessa zu Betriebs- und Arbeitssicherheit auf dem Werksgelände sind keine Begründung für zwei Jahre Pause zwischen Abriss und Neubau. Wir erwarten, dass der Magistrat diese Vorkehrungen schneller plant und auf den Schönheitswettbewerb für diese Brücke verzichtet. Es wird auch so möglich sein, eine optisch ansprechende Brücke zu bauen. Außerdem ist diese Brücke über dem Industriepark nicht stadtbildprägend“.

Die fast 800 Meter lange, baufällige Cassellabrücke verbindet Fechenheim-Nord mit Alt-Fechenheim und mindert so die Trennwirkung der Hanauer Landstraße und des Industrieparks. „Dieser Verkehrsweg ist für die Fechenheimer äußerst wichtig und ein schneller Neubau daher dringend erforderlich. Verkehrsdezernent Klaus Oesterling muss jetzt handeln“, so Meister.

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