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03.07.2020, 18:30 Uhr
Dr. h.c. Petra Roth vor 25 Jahren zur ersten Oberbürgermeisterin gewählt
Frankfurter CDU ehrt besonderes Dienstjubiläum

Frankfurt am Main, 03. Juli 2020. Es war eine echte Zäsur in der Stadtpolitik, als Petra Roth am 05. Juli 1995 ihre erste Amtszeit antrat: als erste Frau überhaupt wurde sie Stadtoberhaupt von Frankfurt am Main.

Mit 51, 9 Prozent hatte sie sich zuvor bei der ersten Oberbürgermeisterdirektwahl 1995 gegen den damaligen sozialdemokratischen Oberbürgermeister Andreas von Schoeler klar durchgesetzt und damit die Frankfurter Kommunalpolitik kräftig aufgemischt. Dabei konnte Roth schon zu Beginn ihrer bis 2012 dauernden Amtszeit auf eine beachtliche Karriere zurückblicken: 1972 aus Begeisterung für Rainer Barzel der CDU als Mitglied beigetreten, lernte sie die Kommunalpolitik von der Pike auf, wirkte sie doch von 1972 bis 1988 als Sozialbezirksvorsteherin in ihrem Stadtteil Nieder-Eschbach und von 1977 bis letztlich 1995 als CDU-Stadtverordnete im Frankfurter Römer. Zudem führte Petra Roth von 1989 bis 1992 die Frankfurter Frauen-Union an und war als erste Frau von 1992 bis 1995 Kreisvorsitzende der Frankfurter CDU, dem zweitstärksten Kreisverband der CDU Hessen. Ebenso war Roth von 1990 bis 1994 Vizepräsidentin des Landessportbundes Hessen und von April 1994 bis Januar 1995 Frankfurter Stadtverordnetenvorsteherin.

In die erste Reihe der Frankfurter Politik trat Roth dabei bereits 1987, als sie als direkt gewählte Abgeordnete für den Wahlkreis VI in den Wiesbadener Landtag einzog. Die bekannte CDU-Politikerin übte dieses Mandat bis 1995 mit beachtlichem Erfolg für Frankfurt aus und wurde in dem einstmals sozialdemokratisch dominierten Wahlkreis zweimal wiedergewählt. Petra Roth gelang es in ihrer Amtszeit als Frankfurter Oberbürgermeisterin nicht nur, ebenfalls zweimal wiedergewählt zu werden, was ein besonderes Vertrauen der Frankfurter Bevölkerung in die Amtsführung Roths widerspiegelte. Petra Roth wirkte als Frankfurter Oberbürgermeisterin auch weit über die Stadtgrenzen hinaus und wurde als Präsidentin des Deutschen Städtetages für ihre Arbeit und ihren Politikstil in ganz Deutschland geschätzt. In ihre Schaffenszeit als Oberbürgermeisterin fallen viele wegweisende Entscheidungen, die maßgeblich zum Wachstum und Aufschwung der Mainmetropole beigetragen haben oder deren Erfolg erst angestoßen haben. So verdankt Frankfurt Petra Roths Engagement zu einem Gutteil auch die erfolgreiche Ansiedlung der Europäischen Zentralbank (EZB) und den Wiederaufbau der Frankfurter Altstadt, den Roth mitinitiierte und gegen teilweise sehr starke Kritik durchzusetzen vermochte. Mit ihrem „Frankfurter Weg“ in der Drogenpolitik betrat Roth äußerst erfolgreich einen völlig neuen Weg in der Bekämpfung der Drogensucht und -kriminalität, der viele Menschen aus dem elendigen Drogensumpf holte und ihnen damit das Leben rettete. Insgesamt gelang es Petra Roth in ihrer Schaffenszeit, die Frankfurter CDU als moderne Großstadtpartei zu formen und dauerhaft erfolgreich zu etablieren. Hierbei legte sie einen besonderen Wert auf den innerparteilichen und gesellschaftlichen Zusammenhalt und auf die Weiterentwicklung der Stadtpolitik. Dies zeigte sich auch, als sie im Jahr 2011 selbstlos ihren Rücktritt als Oberbürgermeisterin zum 01. Juli 2012 ankündigte und den damaligen hessischen Innenminister Boris Rhein als Amtsnachfolger nominierte, um einen Generationswechsel an der politischen Spitze der Stadt zu gewährleisten.

„Die Frankfurter CDU hat mit dieser besonderen Politikerin nicht nur bei Wahlen herausragende Erfolge erzielt. Petra Roth war vielmehr immer Motor eines modernen und lebendigen Frankfurts, das noch heute von ihren wegweisenden Entscheidungen zehren kann. Petra Roth hatte dabei immer eine Vision vom zukünftigen Frankfurt und suchte immer möglichst umgehend, durch eigene Arbeit und im wahrsten Sinne unermüdliches Engagement diese Vision auch tatsächlich Wirklichkeit werden zu lassen. Petra Roth war und ist noch immer die wahre „Power-Frau“ der Frankfurter Politik, die für uns alle große Fußspuren hinterlassen hat. Dass sie der Frankfurter CDU auch heute noch mit Rat und Tat zur Seite steht, ist für sie selbstverständlich und für uns ein großes Glück. Wir verneigen uns vor Petra Roth“, so der CDU-Vorsitzende Jan Schneider abschließend anlässlich des besonderen Jubiläums.  

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